Hardy Peter Güssau MdL
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Neuigkeiten
16.11.2017, 00:00 Uhr
Fluch und Segen: Der Wolf
Antworten der Landesregierung auf die Große Anfrage der CDU-LANDTAGSFRAKTION
Konflikte und Koexistenz von Mensch und großem Beutegreifer in einer Kulturlandschaft

Die Zahl der sich in Sachsen-Anhalt ansiedelnden Wölfe steigt seit einigen Jahren. Der Wolf erobert sich immer mehr Regionen als Verbreitungsgebiet zurück und wurde im Gegensatz zum Luchs nicht wiederangesiedelt, sondern hat von allein den Weg nach Deutschland und Sachsen-Anhalt gefunden. Entsprechend wächst das gesellschaftliche Konfliktpotenzial durch Übergriffe von Wölfen auf Weidetiere.

Trotz seines hohen internationalen Schutzstatus wird über die Zukunft des Wolfes in der Bundesrepublik Deutschlandentscheiden, ob es gelingt, gesellschaftliche Akzeptanz zu erreichen. Das erfordert nicht nur Vermittlung von Verhaltensregeln in Wolfs-gebieten, sondern auch einen Interessenausgleich mit Bewohnern des ländlichen Raumes, mit Weidetierhalterinnen und Weidetierhaltern sowie der Jägerschaft.

Grundvoraussetzung für den Umgang mit dem Wolf ist seine gesellschaftliche Akzeptanz, die unter anderem durch die drei Dinge: Beraten, Schützen, Entschädigen erreicht werden soll.

 Kern des Wolfsmanagements ist das Wolfskompetenzzentrum (WZI) in Iden, dass seine Arbeit zum 15. Februar 2017 aufgenommen hat. Auch wenn die Beratung, die Förderung des Herdenschutzes und der Schadensausgleich nicht ohne bürokratischen Aufwand zu betreiben sind, so sieht die Landesregierung doch in der Bündelung der Kompetenzen einen positiven Effekt.

Unter dem folgenden Link finden Sie die Antwort der Landesregierung auf die Große Anfrage zum Thema "Wiederansiedlung des Wolfes".

http://www.landtag.sachsen-anhalt.de/fileadmin/files/drs/wp7/drs/d2077cag.pdf