Neuigkeiten
24.11.2016, 00:00 Uhr
Güssau: Elektromobilität in Sachsen-Anhalt voranbringen
Im Nachgang zur Aktuellen Debatte im Landtag am 25.11.2016 zum Thema „Elektromobilität in Sachsen-Anhalt voranbringen“, resümierte der raumordungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag, Hardy Peter Güssau:

 

„Sachsen-Anhalt ist ein Energieland. Bei der Windenergie belegen wir im bundesweiten Vergleich hinter Niedersachsen und Brandenburg den dritten Platz. Auch bei der Solarenergie sind wir weit vorn. Im Bereich der Elektromobilität hat Sachsen-Anhalt jedoch noch Aufholbedarf. Im bundesweiten Vergleich liegt unser Bundesland im hinteren Viertel, das ist nicht zufriedenstellend."

Ebenso zum Thema erklärt der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, Frank Scheurell:


„Die Weiterentwicklung der Elektromobilität für die Landesregierung steht im Fokus ihrer Politik. Die Unterstützung der zunehmenden Nutzung von Elektrofahrzeugen fördert die Lebensqualität in unseren Städten. In der systemischen Verknüpfung von Elektrofahrzeugen und intelligenter Ladetechnologie zur Einspeisung von Strom aus Wind und Sonne liegt ein erhebliches Wirtschaftspotenzial. Zeitlich flexibel ladende Elektroautos können auf diese Weise auch dazu beitragen, zunehmende Anteile fluktuierender Stromerzeugung leichter ins Netz zu integrieren."


Scheurell und Güssau sind sich einig und erklären gemeinsam: "Sonntagsreden allein bringen die Elektromobilität aber nicht auf unsere Straßen. Um die Vision - Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität zu machen - langfristig umzusetzen zu können, müssen die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen werden. So ist es unerlässlich, eine flächendeckende Ladeinfrastruktur vorzuhalten. In Sachsen-Anhalt existiert diese Infrastruktur noch nicht. Aber die Landesregierung und der Bund unterstützen durch Initiativen die Einführung und Nutzung von Elektromobilität."


"Nur so kann Elektromobilität an Akzeptanz gewinnen und in den Köpfen der Menschen ankommen. Dass das noch nicht geschehen ist, beweist auch die eher verhaltene Resonanz auf die Kaufprämie der Bundesregierung" so Güssau weiter.