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03.11.2017, 00:00 Uhr
Keine weitere Verteuerung der Stromkosten

Güssau: Deutschland habe bereits nach Dänemark die höchsten Stromkosten in Europa. Die Steigerungsraten im Zeitraum von 2010 - 2016 würden inzwischen über 22 Prozent betragen. Entscheidend ist, dass ein Teil dieser Gewinne direkt zur Stromkostenentlastung der energieintensiven Industrien genutzt wird“.

 

Die Mitglieder der CDU-Landtagsfraktion von Sachsen-Anhalt Hardy Peter Güssau und Ulrich Thomas warnen vor dem Verlust der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen im Zuge weiter steigender Energiepreise:

„Wir müssen aufpassen, Wirtschaft und Verbraucher nicht zu überlasten. Zu den bereits hohen Energiekosten kommen Milliardensummen für den notwendigen Netzausbau hinzu. Die derzeitigen Stromkosten sind zu hoch. Hierfür benötigen wir keine Rechtfertigungsdebatten, sondern den Abbau von Subventionen. Denn das Ziel muss die Senkung der Stromkosten sein. Wer davon träumt, auch die Landeinfrastruktur für E-Autos über eine EEG-Umlage zu finanzieren, der gefährdet heimische Arbeitsplätze“, so Thomas und Güssau.

Es sei völlig richtig, die regenerativen Energien zunehmend in die Systemverantwortung zu überführen und den ungehemmten Ausbau zu deckeln.