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16.01.2018, 00:00 Uhr
Unterstützung für das Ziel des Verkehrsministeriums: A 14 soll ab 2022 vollständig zur Ostsee führen
 

Das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr hat im Ausschuss am Donnerstag auf Initiative der CDU-Fraktion über den aktuellen Stand der Bauarbeiten an der A 14 informiert. Im Sommer soll der nächste Spatenstich auf der rund 14 Kilometer langen Strecke zwischen Tangerhütte und Lüderitz (Landkreis Stendal) erfolgen. Die nun genehmigte Trasse schließt an den 8,5-Kilometer-Abschnitt zwischen Colbitz und Tangerhütte an, dessen Bau bereits im Sommer gestartet war.

 

Dazu äußert sich der raumordnungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, Hardy Peter Güssau: „Schritt für Schritt nähern wir uns dem Ziel der Nordverlängerung der A14. Jeder neu gebaute Kilometer Autobahn ist wichtig für die Region Altmark und ein belebendes Signal für die Menschen. Ich bin zuversichtlich, dass die Zielstellung des Verkehrsministeriums - die Autobahn soll ab 2022 (ohne evtl. Klagen gegen das Projekt) vollständig zur Ostsee führen - eingehalten wird. Das muss das Hauptaugenmerk und Ziel aller Anstrengungen sein. Die A 14-Nordverlängerung wird die ‚grünste Autobahn‛ in Deutschland sein, innovativ, nachhaltig und ‚State of the Art‛ im Bundesfernstraßenbau. Die CDU-Fraktion wird weiterhin unverändert für einen schnellen Ausbau der A14 in Richtung Ostsee einstehen.“

 

 

Hintergrund:

Die Neubautrasse der A 14 verläuft mit einer Gesamtstreckenlänge von ca. 155 km auf dem Gebiet der Bundesländer Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Die A 14 schafft eine leistungsfähige Verbindung zwischen Magdeburg, Wittenberge und Schwerin und bindet die Regionen Altmark, Prignitz und Ludwigslust an das großräumige Straßennetz an. Der überwiegende Streckenanteil liegt mit ca. 97 Kilometern im Land Sachsen-Anhalt.