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29.01.2018, 00:00 Uhr
Güssau: Familiennachzug dauerhaft aussetzen!
Hardy Peter Güssau unterstützt MdL Schulenburg im Nachgang zur Landtagsdebatte „Familiennachzug dauerhaft aussetzen“ in seinen Einschätzungen und erklärt dazu:

"Ich bin überzeugt: Ein unbegrenzter Familiennachzug würde unsere Systeme überlasten, denn unsere Integrationskraft ist begrenzt. Echte, gelebte Integration wäre nur schwer möglich. 

Die Probleme und Folgen der Integration würden die Gesellschaft und das Miteinander der Menschen schwer belasten, die gesellschaftliche Akzeptanz schwindet dann noch mehr. Der ländliche Raum wäre davon zwar weniger betroffen, aber in einigen Bereichen Berliner Stadtteile kann man leider heute bereits die Fehlentwicklungen von gescheiterter Integrationskraft erleben. Die Ausweitung dieser Fehlentwicklungen fürchten viele Menschen und sie erwarten zurecht von der Politik dazu Lösungen und Strategien. Diese Ängste muss Politik ernst nehmen“. 

Chris Schulenburg, MdL und Hardy Peter Güssau, MdL

Zur letzten Landtagsdebatte „Familiennachzug dauerhaft aussetzen“, erklärt der innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion von Sachsen-Anhalt, Chris Schulenburg:

„Entsprechend der Bundestagsdebatte vom vergangenen Freitag begrüßen wir eine weitere Aussetzung des Familiennachzugs bis zum 31. Juli 2018. Bis zu diesem Datum soll eine gesetzliche Neuregelung auf Bundesebene erarbeitet werden.

Uns ist wichtig, dass die Sogwirkung des Familiennachzugs verhindert wird. Anreize, die dadurch entstehen, dass Minderjährige von ihren Eltern unter Gefährdung des Kindeswohls zukünftig auf die gefährliche Reise vorgeschickt werden, sollen ausgeschlossen werden.

Unter Beachtung der Grenzen der Integrationskraft und vor allem der gesellschaftlichen Akzeptanz, halten wir die Einigung auf einen monatlichen Nachzug von 1.000 Angehörigen für einen gangbaren Weg."