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20.02.2018, 00:00 Uhr
Klage gegen A 14-Abschnitt – Blanker Aktionismus des BUND
Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) klagt erneut gegen einen Bauabschnitt der Autobahn 14 zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Dazu äußert sich Hardy Peter Güssau, Mitglied der Arbeitsgruppe Landesentwicklung und Verkehr:

„Die Menschen in der Altmark warten sehnsüchtig auf einen Autobahnanschluss in Richtung Ostsee. Eine Klage wird den Bau nicht verhindern, aber weiter verteuern. Ich habe kein Verständnis für diese radikale Haltung des BUND. Wir als CDU-Fraktion werden uns weiterhin für einen schnellen Lückenschluss einsetzen.“

Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, Frank Scheurell, äußert sich dazu :

„Die erneute Klage des BUND halte ich für blanken Aktionismus, da es in der Vergangenheit bereits mehrfach gelungen ist, Kompromisse zu schließen. Darauf hoffe ich auch in diesem aktuellen Fall. Mit einem Gerichtsverfahren würde die Fertigstellung nur unnötig verzögert werden.“

 

 

 


 

Hintergrund:

Der BUND klagt gegen den Bau eines Abschnitts der Autobahn 14 an der Elbe zwischen Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Beim Bundesverwaltungsgericht Leipzig sei schon Klage eingereicht worden, teilte der Landesverband am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur mit.