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28.02.2018, 00:00 Uhr
Kita „Spatzennest“ in Uenglingen erhält Ersatzneubau
Die Kinder und Betreuerinnen der Kita „Spatzennest“ im Stendaler Ortsteil Uenglingen bekommen mehr Platz und das mitten im Grünen.


Oberbürgermeister der Hansestadt Stendal Klaus Schmotz, Hardy Peter Güssau, MdL, Ortsbürgermeisterin Harriet Tüngler und Finanzminister André Schröder(v.l.)

Finanzminister André Schröder überreichte einen Förderbescheid in Höhe von 942.867,64 Euro. Das Geld stellen der Bund und das Land Sachsen-Anhalt zur Verfügung über das STARK V-Programm. Somit muss die Stadt Stendal keinen Eigenanteil erbringen und das Projekt wird zu 100 % gefördert.
 

Der Landtagsabgeordnete Hardy Peter Güssau, der auch im Ehrenamt der Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion CDU/Landgemeinden ist, freut sich über diesen Förderbescheid: „Die Kindertagesstätte im Ortsteil Uenglingen wird endlich neu gebaut, jetzt im Ortskern auf einer öffentlichen Grünfläche. Die Kinder haben somit zukünftig im Freien mehr Platz zum Spielen und Toben. Und es gibt Parkplätze für die Eltern für das sichere Bringen und Abholen der Kinder. Das ist eine gute Investition in unsere Zukunft.“

 

Hintergrund

Bislang ist die Kita „Spatzennest“ in einem ehemaligen Wohnhaus unterbracht. Sie besteht aus zwei Etagen, wobei die zweite Etage ausschließlich über eine Außentreppe zu erreichen ist. Die Kita ist seit Jahren voll ausgelastet.

In den vergangenen zwei Jahren gab es Ausnahmegenehmigungen, um zusätzliche Aufnahmen von Kindern zu ermöglichen. Vor allem die Bereitstellung von ausreichend Schlafplätzen war für die Kita eine Herausforderung. Im Moment werden im „Spatzennest“ in Uenglingen neun Krippenkinder und 23 Kindergartenkinder von sechs Erzieherinnen betreut. Mit dem neuen Gebäude wächst das Raumangebot. Es entstehen zwei neue Krippenplätze sowie sieben neue Kindergartenplätze. Auch der Spielbereich im Freien wird vergrößert. Mit dem Umzug auf ein Gelände im Ortskern erhöht sich zudem die Verkehrssicherheit. Im Moment liegt die Kita an der Landesstraße15, die künftig Zubringer zur A14 wird.

Das Förderprogramm STARK V stellt finanzschwachen Kommunen Mittel für Investitionen in ihre Infrastruktur zur Verfügung. Der größte Teil der Fördermittel (90 Prozent) stammt vom Bund. Sachsen-Anhalt stellt den eigentlich von den Kommunen zu zahlenden Eigenanteil aus dem Landeshaushalt zur Verfügung (10 Prozent). Die geförderten Projekte werden somit vollständig aus dem Programm STARK V finanziert, die Kommunen müssen keinen Eigenanteil erbringen

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