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21.11.2018, 00:00 Uhr
Güssau und Thomas: NATURA 2000 - bessere Einbindung der Wirtschaft und Akzeptanz in der Bevölkerung beachten

Hardy Peter Güssau, MdL ist sich sicher:

"Wir brauchen bei Natura 2000 einen Dreiklang aus Ökologie, Ökonomie und ganz wichtig dabei: wir brauchen die Akzeptanz der Bevölkerung vor Ort. Ohne diese Akzeptanz wird das Projekt zu Unfrieden und massiven Ärger führen“. 

Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion von Sachsen-Anhalt, Ulrich Thomas, MdL und Hardy Peter Güssau, MdL haben eine engere Einbindung der Kammern in die Natura 2000-Landesverordnung eingefordert. 
 

Es gebe zahlreiche Zielkonflikte mit der regionalen Wirtschaft. Es könne nicht sein, dass Umweltbehörden und das Landesverwaltungsamt allein über Härtefälle und Einschränkungen bei Mittelstand und Handwerk entscheiden.
 

Ulrich Thomas, MdL sagt: „Hier geht es um Arbeitsplätze vor Ort. Wenn diese durch überbordendeUmweltgesetze gefährdet werden, hört der Spaß auf“. 
 

Dieser betont, dass es bei Natura 2000 sowohl im Landwirtschafts- als auch im Wirtschaftsbereich erheblichen Beratungsbedarf gebe. Kammern und Verbände müssten stärker in die künftigen Prozesse eingebunden werden. Es bestehe der dringende Verdacht, dass eine EU-Richtlinie durch das Land Sachsen-Anhalt unnötig verschärft würde. Letztendlich gelte der Grundsatz: Qualität vor Schnelligkeit.