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17.01.2019, 12:00 Uhr
Begrüßungsfahrt von Stendal nach Tangermünde
Güssau: Stendal/Tangermünde ist ein kleiner aber wichtiger Bahnabschnitt für die Region, auch für Touristen.

Am 16. Januar fand die offizielle Begrüßungsfahrt der HANSeatischen Eisenbahn GmbH zwischen Stendal und Tangermünde. Seit dem 9. Dezember 2018 sind die HANS-Züge auf der Alma-Strecke unterwegs.

Frank Scheurell, MdL, Landrat Carsten Wulfänger, Chris Schulenburg, MdL, OB Klaus Schmotz, Hardy Peter Güssau, MdL, Dr. Ralf Böhme und Rüdiger Malter (v.l.).

Mit der Betriebsaufnahme der Strecken RB 33 (Stendal - Tangermünde) und RB 34 (Stendal - Rathenow) übernahm die HANSeatische Eisenbahn GmbH die Betriebsführerschaft für die Linien für die nächsten vier Jahre.

 

Auf den Linien RB 33 und RB 34 werden durch die HANSeatische Eisenbahn Gmbh drei Corordia LINT 27 Fahrzeuge eingesetzt. Zwei davon sind schon zum Betriebsstart im HANS-Design gebrandet, der dritte wird in Kürze umdesignt. Vor Betriebsaufnahme wurden die Fahrzeuge in der HANS-Werkstatt umgerüstet. Zukünftig haben mehr (bis zu neun) Fahrräder an Bord Platz. Weiterhin sind die Fahrzeuge mit Bildschirmmonitoren für die direkte Fahrgastkommunikation ausgestattet.

 

Für die optimale Betreuung der Fahrgäste werden alle Fahrten mit einem Kundenbetreuer begleitet.

 

Das Mitglied im Ausschuss für Landesentwicklung und Verkehr im Landtag von Sachsen-Anhalt, Hardy Peter Güssau, MdL, ergänzt dazu: 

„Stendal/Tangermünde ist ein kleiner aber wichtiger Bahnabschnitt für die Region, auch für Touristen. Tariflich ändert sich vor Ort für die Fahrgäste nichts. Der bisherige Tarif vor Ort bleibt bestehen. Auch mit Fahrkarten der Deutschen Bahn AG kann in den Zügen der HANS gefahren werden. Wir müssen schauen, ob das Angebot angenommen wird und zukünftig entscheiden, ob diese Linie Bestand haben wird. Dazu sind alle Akteure gefordert.“
 

Güssau merkte kritisch an:

„Ich war irritiert, dass keine Abgeordneten anderer Parteien und auch kein Vertreter der Stadtverwaltung Tangermünde an diesem so wichtigen „Startschuss“ dabei waren. Der Oberbürgermeister Schmotz und der Landrat Wulfänger nahmen sich die Zeit und nahmen gern teil. Es geht doch um die Region, um einen parteiübergreifenden Schulterschluss und eine Unterstützung für dieses Projekt.“

 

 

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