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15.01.2020, 11:00 Uhr
Güssau: Rettungshubschrauber am Standort Stendal würde Problempunkt im Bereich der Luftrettung beheben

Vor dem Hintergrund des weiteren Ausbaus der Nordverlängerung der A14 und der neuerlichen Turbulenzen um das Krankenhaus in Havelberg gilt es aktuell erneut zu überlegen, dass am Johanniter-Krankenhaus in Stendal künftig ein Rettungshubschrauber stationiert werden sollte.


Ein Rettungshubschrauber am Standort Stendal würde einen derzeitigen Problempunkt im Bereich der Luftrettung beheben:

Die
Standorte der Luftrettungskette sollten nach derzeitigen Vorgaben in Deutschland flächendeckend einen Radius von nicht mehr als 60 km aufweisen. Die Altmark und angrenzende Bereiche der westlichen Prignitz sind aber zu erheblichen Teilen ein „weißer Fleck“ in diesem Territorium, da durch die vorhandenen Standorte der Rettungshubschrauber in Perleberg, Brandenburg, Magdeburg, Wolfenbüttel und Uelzen diese maximale Entfernung in Teilen der Altmark und Randprignitz deutlich größer sind.

Die Menschen in der Altmark und in der westlichen Prignitz müssen wissen und die Sicherheit haben, dass eine schnelle und umfassende medizinische Versorgung für sie gewährleistet wird. Es darf sich nicht das Gefühl Raum verschaffen, dass Menschen im ländlichen Raum „abgehangen“ werden. Es gilt den Grundsatz der gleichwertigen Lebensverhältnisse besonders im ländlichen Raum mit intelligenten Lösungen mit *Leben* zu füllen. Und „Leben“ ist hier im wahrsten Sinne des Wortes zu verstehen.